BMU-Positionen

BMU-Positionen 2-2019: Inklusion im Musikunterricht

Wie steht es 10 Jahre nach Unterzeichnung der UN Behindertenrechtskonvention um die Inklusion im Unterrichtsfach Musik an deutschen Schulen? Mehr als drei Viertel der dazu befragten Grundschullehrkräfte halten gemeinsamen Musikunterricht von Lernenden mit und ohne Förderbedarf für sinnvoll. In den weiterführenden Schulen ist dieser Anteil weitaus kleiner, an Gymnasien etwa liegt er bei einem Drittel.

Dies geht aus einer bundesweiten Umfrage der Universität Paderborn unter Lehrenden aller Schularten aus dem Jahr 2017 hervor, die in Kooperation mit dem BMU durchgeführt wurde. (https://kw.uni-paderborn.de/fach-musik/aim/[Stand 05/2019]). Dieser Umfrage ist jedoch auch zu entnehmen, dass der Stand der Umsetzung von Inklusion im Musikunterricht uneinheitlich und unbefriedigend ist und überwiegend als politisches Sparmodell, Kürzung der bedarfsgerechten Förderung und als ein Vergeuden sonderpädagogischer Expertise sowie als persönliche Überforderung wahrgenommen wird.

In seinem aktuellen Positionspapier „Inklusion – BMU-Position zur Inklusion im Musikunterricht“ geht der BMU auf die aktuelle Situation ein, benennt Perspektiven für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion im Musikunterricht und stellt Forderungen an bildungspolitische Entscheidungsträger.

BMU-Positionen 1-2019: Musikunterricht im Zeitalter der Digitalisierung

Foto: Philipp Ahner

„Musikunterricht und Digitalisierung" ist der Titel der aktuellen BMU-Position zur Entwick­lung des Musik­­unter­­richts im Zeit­alter der Digitali­sierung. Der BMU setzt sich für das Lernen und Gestal­ten mit und über digitale Techno­­lo­gien und Medien im Unterrichts­­fach Musik ein. Mit dem Papier, das sich an alle poli­ti­schen Entscheidungs­­träger in Bund und Ländern richtet, benennt der BMU zentrale Kern­punkte für eine erfolgreiche Um­setzung des digita­len Wandels in allen musik­­bezo­ge­nen Bildungs­­institu­tionen.

BMU-Positionen 9-2016: Grundsatzpapier "Zur Musikalischen Bildung an Schulen" (Agenda 2030)

"Für musikalische Bildung an Schulen" - das ist der Titel eines Grundsatzpapiers, das die BMU-Mitgliederversammlung am 24.09.2016 beim Bundeskongress Musikunterricht in Koblenz einstimmig verabschiedet hat. 

Dieses für die künftige Arbeit des BMU wegweisende Papier wurde in einem intensiven Diskussionsprozess entwickelt und wird nun von einem breiten Konsens vieler musikpädagogischer Akteur/innen getragen. Es besteht aus fünf Teilen: Einer Präambel, drei Zustandsbeschreibungen - zur Rolle der Musik in der Gesellschaft, zur aktuellen Situation des Musikunterrichtes und der Musiklehrerbildung - und schließlich der Ableitung der eigentlichen Agenda - des "zu Tuenden".

Das Papier wird der BMU einerseits als Basis für die Weiterentwicklung Musikalischer Bildung an Schulen nutzen und hierzu den entsprechenden politischen Entscheidungsträgern übermitteln, andererseits wird es Grundlage sein für die landesspezifischen Positionierungen der 16 BMU-Landesverbände.