Aktuelle Forschungsumfragen an Universitäten/PHen/Musikhochschulen

Umfage der PH Freiburg: Warum Musik in der Schule

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Interessierte an der Frage “Warum Musik in der Schule?”

Die Frage nach der Rechtfertigung obligatorischen Unterrichts im Schulfach Musik hat eine lange Geschichte. Sie wird kontrovers diskutiert und es gibt dazu unterschiedliche Positionen, Argumentationen und Haltungen.

Bildungspolitik, Schulleitungen, Elternverbände, Lehrpersonen und auch die Verantwortlichen für die Ausbildung von Lehrpersonen sind an belastbaren Argumenten interessiert. Denn Geld, Zeit und Wertschätzung wird heute jenen Fächern zugeteilt, die für die Gesellschaft relevant und unverzichtbar sind. Kosten und Nutzen sollen in einem guten Verhältnis stehen. «Nice to have» oder eine lange Tradition reichen nicht mehr aus. Darf die Beantwortung einfach auf Wirkungsmessungen abgestützt werden? Die Frage nach dem Bildungswert von Musikunterricht ist komplex und sie drängt.

Positionen und Überzeugungen von Expertinnen und Experten und Verbänden und Lobbys sind entscheidend für die Entwicklung der Schule der Zukunft und den Stellenwert der Fächer und Zugänge.

Dieser Fragebogen ist Teil eines grösseren Forschungsprojektes, welches die Frage «Warum Musik in der Schule?» aus unterschiedlichen Perspektiven angeht. Es sollen dabei Argumentationen bezüglich des Unterrichts im Schulfach Musik untersucht werden. In dieser Studie wollen wir herausfinden, welche Argumente Lehrpersonen, Eltern, Studierende, Bildungsverantwortliche und weitere interessierte Personen nennen und teilen, und wie sie diese gewichten.

Wir bitten Sie, sich die 20-30 Minuten zu nehmen um den Fragebogen auszufüllen und ihre Position zu dieser bildungs-, schul- und professionspolitisch brisanten Frage zu äussern. Gerne dürfen Sie den Link auch weitergeben:

https://www.soscisurvey.de/WarumMusik2019/

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns hierzu unter:

georg.brunner.xxx@keinSpam.ph-freiburg.de oder markus.cslovjecsek.xxx@keinSpam.fhnw.ch 

 


Herzlichen Dank für die Mitarbeit!

Georg Brunner und Markus Cslovjecsek

Deutsch-englische Vergleichsstudie zum Komponieren im Musikunterricht der Sek I

Kirsty Devaney (City University Birmingham), Friedrich Platz (Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart) und BMU-Bundesvorstandsmitglied Annette Ziegenmeyer (Bergische Universität Wuppertal) haben  eine Studie konzipiert, in der sie vergleichen, wie Komponieren im Musikunterricht der Sekundarstufe I an Schulen in England und Deutschland als fachimmanentes Wissen unterrichtet und erlernt sowie als didaktische Methode beurteilt wird.

Sie stellen sich die Frage, wie viele Vorgehens- und Sichtweisen es zu diesem Aspekt des Musikunterrichts gibt und wie sich diese – trotz ihrer Unterschiedlichkeit – zu übergeordneten Sichtweisen und Strategien in Form einer Typologie zusammenfassen lassen können.

Alle Musiklehrerinnen und -lehrer sind eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Sie dauert ca. 10-15 Minuten und alle Angaben bleiben selbstverständlich anonym.