6. Bundeswettbewerb "musik gewinnt! 2018

Feierliche Preisverleihung am 31. Oktober 2018 im WDR-Funkhaus Köln

Am 31. Oktober 2018 fand in Köln die Preisverleihung des Wettbewerbs „musik gewinnt!“ 2018 statt. Durchgeführt vom BMU, dem Kulturradio WDR3, der STIFTUNG HÖREN, der Strecker-Stiftung sowie dem Deutschen Musikrat würdigt der Wettbewerb die herausragende musikalische Arbeit von besonders aktiven Schulen in ganz Deutschland, die Modellcharakter für andere Schulen haben sollen.

Nach einer exklusiven Führung durch das WDR-Funkhaus für die Preisträgerschulen wurden bei der sich anschließenden Preisverleihung im Kleinen Sendesaal des WDR neun Schulen ausgezeichnet, davon fünf mit einem Haupt- und vier mit einem Förderpreis. Die Laudationes hielten Prof. Dr. Ortwin Nimczik (BMU), Barbara Overbeck (WDR3) und Prof. Karl Karst (STIFTUNG HÖREN) im Wechsel. Zwischen den Beiträgen spielte das Blechbläserquintett Brassomir.

Besonders schön war es zu erleben, mit welcher Begeisterung sich Schüler wie Lehrer für die musikalische Entwicklung an ihrer Schule einsetzen.

Bei der feierlichen Veranstaltung wurden neben den „musik gewinnt!“-Preisträgern besonders herausragende Kinder- und Jugendhörspiele mit einem AUDITORIX ausgezeichnet.

Damit wurden bei der Verleihung gleich zwei Jubiläen gefeiert: 15 Jahre „musik gewinnt!“ und 10 Jahre AUDITORIX.

 

Presseresonanz:

Stimmen:

  • "Es ist schön, dass es in Deutschland Institutionen wie den BMU, die Strecker-Stiftung und die Stiftung Hören gibt, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement einer großen Öffentlichkeit deutlich machen, wie wichtig die Arbeit von Musiklehrerinnen und Musiklehrern ist und dazu beitragen, dass die Schulministerien dem Fach Musik auch in Zukunft den Stellenwert einräumen, den es verdient." (J. Emert, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Bornheim)

Laudationes

Grundschule Bad Münder

Im Nordosten des Weserberglandes in Niedersachsen befindet sich das Deister-Süntel-Tal. Dort existierte bereits um 840 ein kleiner Ort, den man „Munimeri“ nannte. Es gab in dieser Gegend verschiedene Solequellen, die u.a. für Mönche aus der Mindener Umgebung anziehend waren. Vermutlich über Zwischenstationen wie „Mindender Sold“ entstand schließlich der Ortsname „Münden“. Er ist in der Form „Munnere“ für das Jahr 1033 in einer Urkunde Kaiser Konrads II nachgewiesen. Heute leben im Kurort Bad Münder am Deister mit seinen attraktiven Fachwerkhäusern gut 17.000 Einwohner - und es gibt eine Grundschule, die sich sehen und hören lassen kann!

Die Grundschule Bad Münder erhält einen Hauptpreis bei Musik gewinnt. Das hat viele Gründe. Die Jury war vollends von der Gesamtqualität der musikalischen Arbeit überzeugt. Ich kann hier nur einige anführen:

1. Die Grundlagen der musikalischen Arbeit an der GS Bad Münder stimmen: regulärer Musikunterricht entsprechend der Stundentafel, vier qualifizierte Musiklehrkräfte, der Unterricht ist eingebettet und wird ergänzt durch verschiedene Musik-AGs.

2. Die Ausstattung (Instrumente etc.) und die Räume sind vorbildlich und entsprechen den musikpädagogischen Standards. 

3. Seit 2014 ist die GS als „Musikalische Grundschule“ zertifiziert (und bereits bis 2020 rezertifiziert). Gleichsam als schulmusikalisches Zentrum realisiert sie ihr Motto: Mehr Musik in mehr Fächern von mehr Beteiligten zu mehr Gelegenheiten im Schulalltag! Viele Aktivitäten, auch in der Außenwirkung, ergeben sich aus diesem Status. Nur ein Beispiel: Welche GS hatte bei einem musikalischen Aktionstag schon mal Till Brönner zu Gast? In der GS Bad Münder musizierten die 320 SchülerInnen mit ihm gemeinsam. 

4. Nur in Klammern gesprochen: Fortbildungen und Unterrichtsentwicklungen im Rahmen einer „Musikalischen GS“ sind für die Lehrkräfte kein Zwang, sondern eine beständige Suche, ein Erfahrungsaustausch, der noch mehr musikalische Qualität für die Arbeit schafft.

5. Über die zahlreichen und hervorragend gestalteten Musikaktivitäten und Konzerte im Schulleben der GS kann ich hier nur andeutend berichten. Vielfalt im Verbund mit Qualität haben die Jury überzeugt: Da sind die Winterkonzerte (fächerübergreifend vorbereitet), die Schulchorkonzerte (der Chor besteht seit rund 15 Jahren aus ca. 100 Schülerinnen und Schüler!! Schauen Sie sich die Mitschnitte auf dem schuleigenen YouTube-Kanal an, es lohnt sich); in Zusammenarbeit mit der Kunstwerkstatt Bad Münder werden musikalische Theaterprojekte durchgeführt, die innovativen Formate „Musik zu Gast im Klassenzimmer“ und „Schul-Musik-Festival“ werden begeistert aufgenommen, die Teilnahme an externen Konzertveranstaltungen ist eine Selbstverständlichkeit …

6. Hervorzuheben ist ebenfalls die Vernetzung mit den weiterführenden Schulen der Region (z.B. Info-Veranstaltungen der Gymnasien aus Hameln unter der Perspektive von Streicher-, Bläserklassen). Musik ist Bestandteil eines vernetzten Schulprofils: die Musikarbeit erscheint mit den anderen Profilschwerpunkt der GS (Film-Bildung und Demokratiebildung) verknüpft (dies war für die Juryentscheidung ein wesentliches Kriterium). Bei dieser Zusammenarbeit entstehen produktive Wechselwirkungen und Synagieeffekte – so wurde z.B. der Kinderrechte-Rap der GS komponiert, der zum Mottolied der Projektwoche „Kinderrechte“ im Frühsommer 2018 avancierte.  

Leider muss Ich abbrechen und fasse daher zusammen:  Die Jury hat eine einhellige Entscheidung getroffen, sie lautet: 

Ein Hauptpreis des Wettbewerbs Musik gewinnt 2018 geht an die Grundschule Bad Münder. 

Herzliche Gratulation an alle, die daran beteiligt waren und sind. 

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Freie Grundschule Wernigerode

„Musik lernst du durch Musizieren“ ist das eigens gewählte Motto für den Musikunterricht an der Freien Grundschule Wernigerode. Und dass die Schule damit offensichtlich recht hat – beweisen schon allein die zahlreichen Preise und Auszeichnungen, die sie in den letzten Jahren für ihr musikpädagogisches Konzept eingeheimst hat. Welche allgemein bildendende Schule kann schon von sich behaupten Preisträger des renommierten „Echo KLASSIK“ geworden zu sein? Die Freie Grundschule Wernigerode kann das – ausgezeichnet im Jahr 2015 im Bereich Nachwuchsförderung.

Auch „musik gewinnt!“ Preisträger war die Freie Grundschule schon einmal. 2013 ehrte die Jury das qualitativ überzeugende musikpädagogische Konzept, in dessen Mittelpunkt nicht nur drei feste Musikstunden pro Woche stehen, sondern wirklich ALLE Schüler*innen mindestens ein Instrument erlernen und gemeinsam im Schulchor singen. Der gesamte Schulalltag, zu dem auch Streicherklassen- und Blockflötenunterricht zählen, wird von Musik und gemeinsamem Musizieren bestimmt. So werden beispielsweise alle Geburtstagskinder einschließlich der Lehrer*innen klassenintern mit einem Geburtstagsständchen geehrt sowie Zeugnisübergaben musikalisch umrahmt. Generationenübergreifend öffnet sich die Schule ferner nach außen und führt regelmäßige Singnachmittage von Kindergartenkindern, Schulkindern, Eltern und Senioren durch.

Wer nun ein zweites Mal „musik gewinnt!“ Preisträger werden möchte, der darf nicht nur am Status Quo festhalten, er muss vielmehr eine Fortentwicklung eines ohnehin bereits hohen qualitativen Niveaus vorweisen können: Und das kann die Freie Grundschule Wernigerode: Seit 2017 gestalten die 3. Klassen der Freien Grundschule gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode die Familienkonzerte der Wernigeröder Schlossfestspiele aus. Eine damit verbundene jeweils 1-jährige intensive Vorbereitungszeit für Schauspiel, Requisiten und Kostüme, die die auch die Eltern einbezogen sind, mündet in mehrere Aufführungen für hunderte Kinder- und Schulkinder der Region. Zuletzt sorgte die Inszenierung des „Karnevals der Tiere“ im Sommer 2018 für Furore.

Nicht zuletzt auch das selbst erstellte Bewerbervideo der Schule überzeugte die Jury aufs Neue. Die Jury dankt der Freien Grundschule Wernigerode und gratuliert zum „musik gewinnt“-Hauptpreis 2018.

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Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

Das Bodelschwingh-Gymnasium liegt am südlichen Rand von NRW, in Herchen. Herchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Windeck, die im Osten des Rhein-Sieg-Kreises gelegen ist und der wiederum die Stadt Bonn umschließt. 

Ich bin absolut sicher, dass den Abgesandten des Bodelschwingh-GYs heute und hier in Köln der Satz „Bin gerne hier“ leicht über die Lippen geht. B - G - H! Bodelschwingh-Gymnasium Herchen // Begleitung bieten - Grundlagen schaffen - Horizonte eröffnen. Diese aus dem Schulnamen abgeleiteten Buchstaben führen zum mottohaften Leitbild. Es prägt das Selbstverständnis der Schule und ist auch für die musikalische Arbeit bestimmend. 

Steht das „Begleiten“ schon für eine ureigene musikalische Aktivität, so verbinden sich im schulmusikalischen Bereich das Schaffen von Grundlagen und das Eröffnen von Horizonten zu einer pädagogischen Qualität, die gleichermaßen auf Kompetenz- wie Persönlichkeitsbildung zielt.

Musizieren, Singen und Spielen, das Wissen wie der Aufbau von Kenntnisse im musikalischen Feld gehören im musikpädagogischen Verständnis, das an diesem Gymnasium gepflegt wird, zusammen. Diese Arbeit wird absolut fachkompetent vollzogen und sie trägt viele Früchte. Dabei gilt, dass das Erweitern musikalischer Horizonte – als pädagogische Aufgabe gestellt – sich durchaus anstrengend gestaltet, da es ja gerade auch das Zugehen auf Unbekanntes, auf Widerständiges mit einschließt. 

Binnendifferenzierter Musikunterricht mit dem Kern musikalischen Handeln ist eine Selbstverständlichkeit im Angebot dieser Schule. Die gute räumlichsächliche Ausstattung stimuliert zum gemeinsamen Musizieren und Arbeiten. Besonderheit für die Fünftklässler ist eine zusätzliche (nicht benotete) Sing&Move-Stunde. Deren konkrete Ergebnisse können sich sehen und hören lassen - bei Weihnachtskonzerten oder - wie im letzten Jahr - beim „Luther-Musical 2017“. 

Offenheit und Differenzierung sind Kernmerkmale der musikpädagogischen Arbeit am B-G-H (Nur zur Sicherheit: Ich rede nicht vom Bundesgerichtshof, sondern vom Bodelschwingh-Gymnasium Herchen!!). Der Fächerverbund Kunst-Musik (für die Kl. 8 + 9) bietet Erfahrungen im Zwischenbereich von Auge und Ohr. Dieses Feld bietet seit vielen Jahren praxisrelevante Möglichkeiten im Performen des Zusammenspiels der Künste.  

Der Lernort Bodelschwingh-GY ist kein geschlossenes System. Vielmehr kultiviert der Musikbereich die offenen Grenzen: Musikexkursionen sind wesentlicher Bestandteil der schulmusikalischen Arbeit am GY Herchen (Die Wege zur Kölner Philharmonie oder zum Opernhaus Bonn sind den Schülerinnen und Schülern nicht unbekannt).  
Die gelebten Kooperationen des GYs sind beispielhaft und im besten Sinne des Wortes horizonterweiternd. Hier ist im verlaufe der letzten Jahre etwas entstanden, das die Jury beispielhaft für die Etablierung einer regionalen Bildungslandschaft wertete (Musikschule Waldbröl, Bühne der Stadt Köln, Windecker Musikvereinigung u.a.m.)

Unter das Stichwort Horizonterweiterung fallen selbstverständlich auch die internationalen Austausche mit Partnerschulen in Frankreich, Italien, in Kamerun und in der Mongolei.  

Ein gibt – fast hätte ich gesagt: selbstverständlich – ein ganz reges Konzertleben an dieser Schule, das in die Region ausstrahlt. Auf Details hierzu muss ich verzichten (man kann ganz viel auf der Homepage der Schule ansehen). 

Rasch noch ein letzter Punkt, der für die Jury ebenfalls wichtig war: Das Verbundensein mit dem Schulträger, der Evangelischen Kirche im Rheinland. Unter diesem Dach werden schulübergreifende Angebote gemacht, sogenannte „Da Capo–Musikwochen“ widmen sich der Begabtenförderung. Ein Ansatz der in allgemein bildenden Schulen im Durchschnitt noch nicht immer gesehen und gepflegt wird. 

Es gäbe noch viel zu sagen: Die Jury hat für das B - G - H eine einhellige Entscheidung getroffen, sie lautet: 

Ein Hauptpreis des Wettbewerbs Musik gewinnt 2018 geht an das Bodelschwingh-Gymnasium Herchen. 

Herzliche Gratulation an alle, die daran beteiligt waren und sind.

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Alexander von Humboldt-Gymnasium Düsseldorf

"Wir arbeiten hart und deshalb feiern wir gern". Das ist nicht das Motto des Lehrerkollegiums, sondern dieses Zitat stammt von einem chorbegeisterten Schüler. Zweimal im Jahr unternimmt das Orchester zusammen mit der Big Band und dem Mittel- und Oberstufenchor mehrtägige Fahrten, um gemeinsam zu proben, Konzerte vorzubereiten und eben auch Spaß zu haben. Das Humboldt-Gymnasium Düsseldorf mit 1200 Schülern hat einen sprachlich-musikalischen Schwerpunkt mit zahlreichen sehr differenzierten Möglichkeiten gemeinsam Musik zu machen. Symphonieorchester, Big Band, Streicherensemble, Jazzorchester, Brass Band und Chöre. Das „MUSIKplus“-Modell, sorgt für den Nachwuchs aus den eigenen Reihen: alle Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe lernen zusätzlich zum normalen Musikunterricht ein Instrument oder gehen in sogenannte Expertenklassen, um bereits vorhandene Fähigkeiten auszubauen. Sängerinnen und Sänger besuchen die Singklasse. Diese Angebote erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Clara-Schumann-Musikschule, der Robert-Schumann-Hochschule und dem Tanzhaus NRW. Die Ergebnisse werden regelmäßig in zahlreichen Konzerten präsentiert. Zum 175. Geburtstag der Schule gab es 2013 sogar eine eigens komponierte Humboldt Sinfonie.   

Zu den außerschulischen Kooperationspartnern gehören zum Beispiel die Tonhalle Düsseldorf oder die Deutsche Oper am Rhein. Auch bei Rhapsody in School, einer Initiative, die bekannte Musiker und Schüler zusammenbringt, beteiligen sich das Humboldtgymnasium regelmäßig. Nicht zu vergessen der Fußballclub Fortuna Düsseldorf. Ein Profispieler wird mit folgenden Worten an den Chor der Schule zitiert: Kommt ihr aus der Ecke, die so hoch gesungen hat ? Auch Fangesänge können bei richtiger Ausübung schön klingen. Kurz danach ist der Verein dann auch aufgestiegen.

Die Jury würdigt eine musikalische Ausrichtung, die fest im Profil der ganzen Schule verankert ist und zahlreiche Möglichkeiten zur musikalischen Entfaltung bietet. In und außerhalb der Schule. Der Leitgedanke am Humboldtgymnasium kommt von Platon: "Die Musik ist ein moralisches Gesetz. Sie schenkt unseren Herzen eine Seele, verleiht den Gedanken Flügel, lässt die Phantasie erblühen..."

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Friedensschule Münster

1969, am 21. Juli, setzte Neil Amstrong seinen Fuß auf den Mond. Was hat das mit einer Schule zu tun -  werden Sie sich fragen?  Nun:  Bilder der Mondlandung und Bilder der Friedensschule Münster gehören zur Sammlung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte in Bonn. Die Friedensschule Münster war eine der ersten sieben Gesamtschulen in NRW. Im nächsten Jahr 2019 feiern wir nicht nur 50 Jahre Mondlandung, auch die Friedensschule begeht ihren 50. Geburtstag. Da wird auch der Fachbereich Musik seinen Beitrag zum runden Jubiläum leisten. Mit einem sinfonisch besetzten Orchester, Big Band und Chor. Die Friedensschule Münster besuchen 1500 Schüler, die von Anfang an vom musikalischen Profil profitieren. In Musikklassen, in der Miniband oder in der Smallband.  Dann geht es kontinuierlich mit einem aufbauenden Angebot in allen Jahrgängen weiter. In der Oberstufe können Schülerinnen und Schüler sogar ein Konzert konzipieren und moderieren. Sie dürfen dabei im Projektkurs 'Musik plus' auf schuleigene Ensembles zurückgreifen. Die Big Band, die vor kurzem den 1. Preis beim NRW Landeswettbewerb 'Jugend jazzt' bekam,  lädt bei ihren Auftritten auch schon mal Künstler und bekennende Münsteraner an, die auch im Kulturradio WDR 3 keine Unbekannten sind -  ich sage nur Götz Alsmann.

Zum Schulalltag gehören zahlreiche Kooperationen: mit der Domsingschule Münster, die sich nur wenige Schritte entfernt auf dem Schulgelände befindet, mit einer Musikschule und den Kulturinstitutionen der Stadt. Eine Licht- und Ton AG, ein vokalpraktischer Kurs und digitale Musikbearbeitung runden das Angebot ab.

Jede Note ein Gewinn lautet das Motto der Friedensschule Münster und bei 'Musik gewinnt' erhält sie jetzt zum zweiten Mal einen Hauptpreis. Die Jury würdigt das große aufbauende Musikprofil, das einen Großteil der Schüler erreicht und einbezieht.

Herzlichen Glückwunsch an die Friedensschule Münster.  

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Die Förderpreisträger

Die Preisträgerschulen 2018

Die Preisträgerschulen des 6. bundesweiten Wettbewerbs „musik gewinnt! – Musikalisches Leben an Schulen“ stehen fest. Der Wettbewerb „musik gewinnt!“ zeichnet alle zwei Jahre deutschlandweit musikalisch besonders aktive Schulen aller Schulformen aus und stellt ihre Konzepte der Öffentlichkeit vor.  Sie sollen als Modelle dienen und andere Schulen zu ähnlichen musikalischen Aktionen anregen.

Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Bundesverband Musikunterricht e.V. (BMU), gemeinsam mit der Strecker-Stiftung, dem Kulturradio WDR 3, der STIFTUNG HÖREN und dem Deutschen Musikrat.

 

Mit insgesamt 9 Preisen aus 29 Einsendungen würdigt die Jury das hohe Niveau der eingegangenen Bewerbungen. Die ausgezeichneten Schulen stechen in diesem Jahr durch besonders gelungene Kombinationen aus einem regulär stattfindenden Musikunterricht und Projektarbeiten innerhalb und außerhalb der Schule hervor. Im Sinne eines „Musikunterrichts PLUS“ realisierten die Preisträger zusätzliche Projekte mit Bildungspartnern wie Orchestern, Theatern und Musikschulen, die im Ergebnis eine Vielzahl an qualitativ bemerkenswerten musikalischen Aktivitäten entstehen ließen und Modellcharakter für andere Schulen haben sollten. 

 

Die Jury, bestehend aus Prof. Karl Karst (STIFTUNG HÖREN), Barbara Overbeck (WDR3), Prof. Dr. Ortwin Nimczik und Dr. Michael Pabst-Krueger (BMU) vergibt fünf Hauptpreise, dotiert mit je 2.000 € sowie vier Förderpreise von je 300 € an folgende Schulen:

 

Hauptpreise:

  • Grundschule Bad Münder (Niedersachsen)
  • Freie Grundschule Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
  • Friedensschule Münster (Nordrhein-Westfalen)
  • Humboldt-Gymnasium Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
  • Bodelschwingh-Gymnasium Herchen (Nordrhein-Westfalen)

 

Förderpreise:

  • Bismarckschule Elmshorn (Schleswig-Holstein)
  • Lernhaus im Campus, Oberschule Osterholz-Schwarmbeck (Niedersachsen)
  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim (Nordrhein-Westfalen)
  • Staatliche Grundschule Dittrichshütte (Thüringen)

 

Die Preisverleihung mit musikalischer Gestaltung fand am Mittwoch, 31. Oktober 2018 um 17 Uhr im Kleinen Sendesaal des WDR-Funkhauses in Köln statt.

 

Download Pressemitteilung

Ausschreibung des 6. bundesweiten Wettbewerb "musik gewinnt!"

Preisverleihung "musik gewinnt!" 2015, Foto: Michael Fehlhauer/WDR

musik gewinnt!“ geht in die sechste Runde. Wieder sind Schulen und Schulstufen jeder Sparte aufgerufen, der Öffentlichkeit darzustellen, wie bei ihnen Musik und Musikunterricht das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe und der gesamten Schule positiv bestimmen kann. Lust machen auf gemeinsames Singen und Spielen, das möchte dieser Wettbewerberreichen. Es sind wieder interessante Preise zu gewinnen, die im Herbst 2018 im WDR-Funkhaus in Köln vom Bundesverband Musikunterricht e.V. in Zusammenwirken mit dem Kulturradio WDR 3, der STIFTUNG HÖREN, der Strecker-Stiftung Mainz und dem Deutschen Musikrat verliehen werden. Also: Nicht lange warten und mitmachen! Einsendeschluss ist der 30. Juni 2018.