Bundeswettbewerbe Klassenmusizieren 2007-2013

4. Bundeswettbewerb 2013

Finale des Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren am 8. März 2013

In der Finalrunde des vierten Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren drehte sich am 8. März 2013 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln alles um das Thema „Sommer“: In Anlehnung an die Wise Guys hatte Mary Jay Gulino arrangiert: „Egal ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in Deinem Kopf passiert“ und die 8dm des Kölner Humboldt-Gymnasiums sang und rappte gekonnt mit.

Die sechs auserwählten Finalist/innen studierten vor Jury und Publikum ihre Wettbewerbsarrangements zum Thema „Sommer“ in je 30 Minuten mit Kölner Schulklassen der achten Jahrgangsstufe ein. Bewertet wurden Praxistauglichkeit, Schülerbezug sowie Originalität der Arrangements einerseits sowie Methodik, Ergebnisorientierung, Musikalität, handwerkliches Können bei der Einstudierung und der partnerschaftliche Umgang mit den SchülerInnen andererseits.

Ein erster Preis wurde in der Kategorie „Studierende“ an Philipp Sinkemat aus Köln vergeben; er hatte die mutige Idee, trotz der relativ knappen Unterrichtszeit den anwesenden Schüler/innen die Textgestaltung zu überlassen – und das Risiko wurde mit einem witzigen Text belohnt, in dem ein älterer männlicher Spießer im Urlaub endlich mal er selbst sein kann: TEXT. In der Kategorie „ReferendarInnen“ bzw. „MusiklehrerInnen“ in den ersten zehn Berufsjahren erhielten Ludger Kisters aus Berlin für sein Arrangement von „Misirlou“, das mit Saxofonen und Klarinetten umgesetzt wurde, einen zweiten Preis.

Anne-Marie Kruis aus Nürnberg erhielt für ihr Arrangement von „Oop Bop“, einem tänzerischen „Robotermix zum Singen und Tanzen“ den Sonderpreis der HfMT Köln. Die Jury bestand aus Prof. Dr. Jürgen Terhag (HfMT Köln), Alwin Wollinger (Programmleiter Helbling Verlag), Dr. Michael Pabst-Krueger (Bundesvorsitzender des AfS), Ulrike Pohl (VDS), Sabine Schneider-Binkl (AfS-Wettbewerbsbeauftragte), Clemens Tewinkel (ehemaliges Mitglied der „Wise-Guys“) und Eva Maria Malangré (Schülerin). Nach einem ausführlichen Coaching und einer gelungenen Abschlussparty reisten die Teilnehmer/innen mit vielen Ideen und konstruktiver Kritik im Gepäck am Samstag wieder nach Blieskastel, Gunzenhausen, Rosenheim, Kassel und Berlin...

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Bericht im AfS-Magazin

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3. Bundeswettbewerb 2011

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Ausschreibung

Wie feiert eine 8. Klasse musikalisch Geburtstag? Eine Thema für den Bundeswettbewerb Klassenmusizieren: „Arrangieren für Schulklassen“

 

Der Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), der Helbling-Verlag und die Hochschule für Musik und Tanz Köln laden ein zur 3. Runde des Bundeswettbewerbs Klassen­musi­zieren.

 

In diesem Jahr sind Studierende der Musikpädagogik, Referendar/innen und Musiklehrer/innen in den ersten zehn Berufsjahren, (Lehramtsanwärter/innen) aufgefordert, sich mit Thema Geburtstag auseinanderzusetzen: in einem Song, einer Komposition, einem Arrangement, in einer Klang- oder eventuell zusätzlichen Bewegungsgestaltung. Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

Obwohl es viele Geburtstagslieder gibt, sind diese häufig nur bis etwa zur 6. Klasse geeignet. Das einzureichende Arrangement soll mit Schüler/innen einer 8. Klasse einstudiert werden können und diese jugendliche Zielgruppe ansprechen und motivieren.

 

Der Wettbewerb Arrangieren für Schulklassen möchte helfen, den kinder- und jugendgerechten Umgang mit Musik zu verbessern. Sein Ziel ist die musikpäda­go­gische Nachwuchsförderung und die Verbesserung der Musiklehrerausbildung in Fächern wie Liedbegleitung, Arrangement, Improvisation und Ensemble-Leitung.

 

Es winken Preise im Gesamtwert von 3.000,- €, zusätzlich hat die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Sonderpreis von  400,- € ausgelobt.

 

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 15. Februar 2011, die Finalisten werden vom 7. bis zum 9. April 2011 in die Hochschule für Musik nach Köln eingeladen.

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2. Bundeswettbewerb 2009

Reaktionen

„Letztlich war der Tag trotz aller positiven Erlebnisse ziemlich anstrengend, aber nun weiß ich auch, wie ermüdend der Job einer solchen Jury aussieht.“ (Christina Reul, Schülerin und Jurymitglied)

 

„...möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei Dir und Deinem Organisationsteam für die offene und freundliche Atmosphäre sowie das rundum gelungene Rahmenprogramm bedanken.“ (Martin Peter, Final-Teilnehmer)

 

„Es war sehr interessant, nach so langer Zeit nochmal Musiklehrerinnen und -lehrer in Aktion zu erleben; da hat sich seit meiner Schulzeit doch ne ganze Menge verändert!“ (Wise-Guy Dän Dickkopf, Jury-Mitglied)

 

„Gut, dass die Schullandschaft so engagierte Leute hat wie Sie, die nicht gleich locker lassen!“ (Hauke Piper, Kandidat mit zurückgezogener Bewerbung aus dem Jahr 2008)

 

„Außerdem sollte Klassenmusizieren in der Ausschreibung klarer definiert werden, denn es ist ein großer Unterschied, ob ich in einer Vertretungsstunde eine möglichst hippe Musiziersituation mit der ganzen Klasse erzeuge oder eine thematische Erarbeitung mit möglichst hohem praktischen Anteil möglichst vieler SchülerInnen gestalte.“ (Antje Weiler, Jury-Mitglied)

 

„Nochmals herzlichen Dank für die Organisation des Wettbewerbs, die Verköstigung und besonders alle Tipps in der Nachbesprechung.“ (Sonja Porath, Final-Teilnehmerin)

 

„Wenn wir afrikanische Musik spielen sollen, müsste da auch was Polyrhythmisches dabei sein und die Panama-Kuba-Clave passt auch nicht nach Afrika“ (Schülerrückmeldung während der Gruppen-Evaluation)

 

„Das Thema Hiphop sollte im Musikunterricht schon authentischer vertreten sein“ (Schülerrückmeldung während der Gruppen-Evaluation)

 

„... super Thema – gut durchgeführt!“ (Schülerrückmeldung während der Gruppen-Evaluation)

 

„Nochmal vielen Dank für die schönen Tage in Köln! Es war für uns alle ein Erlebnis!“ (Florian Popel, Final-Teilnehmer)

 

 

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1. Bundeswettbewerb 2007