Bundesfachausschüsse und Projektbeiräte des Deutschen Musikrats neu besetzt

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Mitglieder der Bundesfachausschüsse und Projektbeiräte des Deutschen Musikrats für die Amtszeit 2018-2022 wurden auch etliche BMU-Vertreterinnen und ‑Vertreter  in diese wichtigen Gremien gewählt:

BMU-Ehrenpräsident Prof. Dr. Ortwin Nimczik wurde erneut in den Bundesfachausschuss Bildung gewählt, der sich u.a. mit den Themenfeldern Musikalische Bildung als Teil der Kulturellen Bildung, Musik in Kita, Schule und Musikschule, digitales Lernen, Quer-/Seiteneinstieg, Musikalische Bildung formal/nonformal/ informell befasst.

BMU-Bundesvorstandsmitglied Prof. Dr. Philipp Ahner wurde erstmals in den Bundesfachausschuss Medien gewählt, der bisher u.a. die Themenfelder Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Musikleben, Musik in den Medien, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Duales System (öffentlich/ privat) bearbeitet. In diesem Zusammenhang könnten auch Diskussionen über Digitale Medien in den verschiedenen Bereichen Musikalischer Bildung fruchtbar sein.

BMU-Bundesvorstandsmitglied Dr. Annette Ziegenmeyer wurde erstmals in den Bundesfachausschuss Vielfalt / Unterausschuss Interkultur gewählt. In vier Unterausschüssen (Erbe, Interkultur, Neue Musik, Populäre Musik) befasst sich dieses Gremium u.a. mit der Umsetzung der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt, der Umsetzung der DMR Strategie zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Reflexion politischer Grundsatzpapiere.

Die Bundesfachausschüsse sind Fachgremien, die sich einzelnen Facetten des Musiklebens sowie dessen Rahmenbedingungen widmen. Sie beraten das Präsidium des Deutschen Musikrats im Hinblick auf konkrete fachliche Fragestellungen und bringen ihrerseits Diskussionsanregungen, Vorschläge und Beschlussempfehlungen in das Präsidium ein. Weitere Informationen finden sich unter https://www.musikrat.de/organisation/dmr-ev/bundesfachausschuesse/ .

Die Projektbeiräte sind den einzelnen Projekten des Deutschen Musikrates zugeordnet. Sie gestalten die jeweiligen Projekte mit und beraten die Projektteams in grundsätzlichen Fragen. Weitere Informationen finden sich unter https://www.musikrat.de/organisation/dmr-ggmbh/projektbeiraete/ .

Zum wiederholten Male wurden BMU-Mitglied Prof. Klaus-Jürgen Etzold in den Projektbeirat Deutscher Chorwettbewerb und BMU-Mitglied Prof. Dr. Hermann Wilske in den Projektbeirat Deutscher Musikwettbewerb / Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler gewählt.

Dorothee Graefe-Hessler, BMU-Landespräsidentin in Hessen, wurde erstmals in den Projektbeirat Jugend Musiziert gewählt. Sie folgt Prof. Dr. Hans Bäßler, der in diesem Gremium über viele Jahre die Interessen Musikalischer Bildung an Schulen vertreten hat: Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal für sein langjähriges Engagement im Deutschen Musikrat!

Außerdem ist Dr. Michael Pabst-Krueger Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrats und wirkt hier an der Gestaltung des Musiklebens und insbesondere der Verbesserung der Musikalischen Bildung an Schulen mit. Auf diese Weise wirbt der BMU bei den Mitstreitern und Partnern für seine in der Agenda 2030 formulierten Ziele und formiert Allianzen für deren Umsetzung. Auf der Bundesebene können hiermit Grundlagen auch für die bildungspolitische Arbeit in den einzelnen Ländern gelegt werden.