Von Ravensburg bis Hamburg - Zweites Treffen des Jungen Forums Musikunterricht

Aus sämtlichen Teilen Deutschlands kamen sechzehn motivierte BMU-Mitglieder nach Heidelberg, um für das JFM Perspektiven zu diskutieren, Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten und sich auszutauschen.

Nach einem gemütlichen Beisammensein am Vorabend startete die Tagung am Samstag, 24.02.2018, mit der Präsentation „Von der Raumplanung bis zum Rechnungsschreiben – Handwerkszeug der Projektplanung“ von Dorothee Pflugfelder. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchbare Tipps für die Vorbereitung, Strukturierung, Planung, Durchführung und Nachbereitung eines Projekts, bspw. eines Musikpädagogischen Tages. Insbesondere die Antwort auf die Frage nach der Vorlaufzeit für die Planung des im September 2018 stattfindenden Bundeskongresses in Hannover – nämlich mehr als zwei Jahre – machte deutlich, dass Kenntnisse im Bereich des Projektmanagements essentiell sind für die Organisation einer solchen Veranstaltung.

Im Anschluss an die Präsentation stellte Andreas Wickel die Arbeit des JFM für die Neulinge in der Runde vor, ehe sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen begaben. In diesen wurden unter anderem Zielperspektiven sowie Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung, z.B. durch den Ausbau der Zusammenarbeit von Verband und Hochschulen sowie Studienseminaren, durchdacht. Ausgangspunkt der Überlegungen war die Frage nach dem Nutzen des JFM für Studierende, Referendare und Berufseinsteiger. Dieser besteht, so das Ergebnis der Diskussion, in der Funktion des Forums als Brückenbauer und Ersthelfer: Künftig sollen sich Ratsuchende an AnsprechpartnerInnen für bestimmte Problem- und Themenfelder (z.B. Arrangieren für Big-Band) wenden können. Auf diesem Weg sollen Startschwierigkeiten gemeistert und die zwischen (theoretischer) Ausbildung und schulalltäglichen Herausforderungen bestehende Kluft überwunden werden. 


Die Tagung endete, nach einem ausgedehnten Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein entlang des Neckars, mit den Ergebnispräsentationen der einzelnen Arbeitsgruppen sowie einer abschließenden Reflexionsrunde. 

Fazit: Kräfte bündeln lohnt sich – und macht Spaß!

 

Sylvia Müller